Special Event: Apple verschickt Einladungen für den 27. Januar

Die Gerüchte stimmen, das Apple-Event steigt am 27. Januar unter dem Motto "Come see our latest creation". Es lässt sich nun erneut spekulieren, was diese kommende Kreation sein soll - die Gerüchteküche erwartet ein Mac Tablet, auch iSlate genannt, die Einladung zeigt Farbkleckse. Aber auch neue MacBook Pro- und Mac Pro-Modelle stehen auf der Wunschliste, an Software könnte Apple zum Beispiel Aperture 3 vorstellen.

Auch ein neues iPhone OS 4.0 steht auf der Wunschliste, angeblich könnte Apple auch gleich die neue iPhone-Generation auch vorziehen und im April anstatt im Juni veröffentlichen. Einiges an Tablet-Code soll bereits im nächsten iPhone OS stecken. Am 27. Januar ab 19 Uhr hiesiger Zeit wird man schlauer sein, macnews.de stellt dann auf den Live-Ticker um. Die Veranstaltung findet im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco statt.

Tipp: iPhone lauter mit Wasserglas

Wenn das iPhone zu leise ist, kann man mit einem genügend großen Glas für eine etwas höhere Laustärke sorgen: Man stelle das - leere - Glas mit der Öffnung nach oben auf eine stabile Unterlage und versenke das iPhone darin. Eine bebilderte Anleitung dazu findet man bei Lifehacker.

Jagdfieber: Shooter für iPhone und iPod touch in freier Wildbahn

Ein neues Hobby könnte der Augmented Reality-Shooter Gunman begründen: Mit dem zur Zeit kostenlosen Spiel bekommt der Ausdruck "ein Foto schießen" eine völlig neue Bedeutung. Gespannt darf man auch sein, was der inzwischen selbständige Entwickler von iShoot über die Monate gemacht hat. macnews.de neue Spiele für iPhone und iPod touch vor.

Das lange Warten auf den T-Mobile-Unlock

Manchmal geht es fix, laut Fscklog kann es sich aber auch hinziehen: Die ersten iPhone-Kunden haben seit dem 9. November 2009 die Möglichkeit, ihr bei T-Mobile erworbenes Telefon von Sim- und Netlock befreien zu lassen. Wenigstens drei Fälle sind bekannt, in denen Anwender bis zum heutigen Tage auf den eigentlich banalen Unlock warten. Das Prozedere: Man übermittelt die IMEI des iiPhones an T-Mobile, T-Mobile meldet sie an Apple und der Hersteller markiert das iPhone als entsperrt. Bei der nächsten Verbindung mit iTunes erhält man dann die frohe Meldung - oder auch nicht. Anrufe der Anwender bei den Hotlines von Apple und T-Mobile bringen laut Bericht keine Klärung, die beiden Anbieter machten sich gegenseitig für das Problem verantwortlich.

Intel und Core i5 MacBook Pro: Richtiger Prozessor, falsche Maschine

"Wir entschuldigen uns für jede Verwirrung", erklärt der Prozessorhersteller Intel nun erneut per Händler-Rundmail: Gestern hatte er ein MacBook Pro als Preis ausgelobt (wir berichteten) - mit neuem Core i5-Prozessor. Der Prozessor sei schon der richtige, aber man habe den falschen Rechner drumherum genannt. In Wahrheit könne man zwei HP Envy-Notebooks gewinnen.

Tablet-Prämie: Bis zu 100.000 Dollar für Handfestes

"Wir haben genug von all den Gerüchten, wir wollen Antworten" schreibt Valleywag und belohnt solche mit vielen Dollars. 10.000 US-Dollar sind es, wenn man ein gut ausgeleuchtetes Bild in hoher Auflösung abliefert, 20.000 Dollar erhält man für ein Video. 50.000 Dollar darf man kassieren, falls man Steve Jobs mit einem Tablet erwischt und dies per Kamera festhält. Die höchste Summe steht demjenigen zu, der das Tablet der Redaktion für eine Stunde zum Spielen überlässt: 100.000 Dollar ist das Valleywag wert. Die Ausschreibung endet mit der Präsentation des Tablets - erst dann erhält man im Idealfall auch das Geld. Valleywag will so ausschließen, für Fakes zu bezahlen. Ansonsten sichert man den Einsendern volle Anonymität zu und ruft zur Jagd nach dem Tablet auf.

Fast grenzenlose Text-Zwischenablage mit myClippings

Recht praktisch ist die Zwischenablage, seit ihrer Einführung hat sich aber eines nicht geändert: Sie speichert lediglich das zuletzt kopierte Objekt. Tools, um diese Knauserigkeit zu ändern, gibt es etliche - ein weiteres kommt von MOApp, das in der Demo-Version die letzten zehn und in der Vollversion bis zu 10.000 Text-Kopien aufbewahrt. myClippings setzt sich nach dem Start in der Menüleiste fest, sobald man das Fenster per Maus oder einstellbarer Tastenkombination geöffnet hat, zeigt das Tool die Liste der Kopien an. Texte lassen sich hier durchsuchen, editieren, drucken und exportieren. Was man dauerhaft behalten will, kann man einer Gruppe zuordnen und archivieren. 1,3 Megabyte Download - ab Mac OS X 10.4.11 - 5 Euro, später 7 Euro - englisch.

iSlate im App Store

Die Filmklappe lässt iSlate im App Store fallen: Die französischen Kollegen von Mac4Ever halten sowohl die App als auch Steve Ballmers CES-Keynote für ein Zeichen, dass Apple ein Tablet unter anderen Namen veröffentlichen wird. Ballmer hat - wohl inspiriert durch die Apple-Gerüchteküche - die Gattung der PC-Tablets zur Eröffnung der CES kurzerhand in "Slate PCs" umbenannt. Neben iSlate hat sich Apple auch Magic Slate und iGuide als Warenzeichen schützen lassen, wie MacRumors kurz vor dem Jahreswechsel herausgefunden hat.

Gordonscher Knoten: Flash auf dem iPhone via JavaScript

Tobias Schneider hat einen Weg entwickelt, über den sich manche Flash-Animationen auch auf iPhone und iPod touch anzeigen lassen: Das Skript "Gordon" ist Open Source und in JavaScript geschrieben, Webseiten-Entwickler können mit ihm .swf-Dateien auch im mobilen Safari anzeigen lassen. Drei Beispiele lassen sich über diesen Link auf dem iPhone betrachten, die Skripte mit Beschreibung findet man auf der Seite Github. Allerdings unterstützt Gordon bei weitem nicht alle Flash-Befehle.

Apple steigert Verkäufe in den USA um 31 Prozent

Apple gibt seine Quartalszahlen erst am 25. Januar bekannt, Marktforscher aber präsentieren bereits jetzt Zahlen und Daten. Die Wirtschaft in den USA bleibt schwach, was vor allem billiger Hardware zu Gute kommt. Trotzdem kann Apple - erneut - im wichtigen vierten Quartal überdurchschnittlich zulegen und einen Marktanteil von über sieben Prozent erobern. Auch eine weitere Sieben steht im Fokus: So viele Millionen MacBooks nämlich soll Apple im Jahr 2009 verkauft haben, die Anzahl der beim Zulieferer Quanta bestellten Geräte habe sich inzwischen verdoppelt.

Gegenüber dem Vorjahr wächst der PC-Markt in Amerika im vierten Quartal 2009 um 24 Prozent. Apple legt sogar um 31 Prozent zu, der Marktanteil liegt bei 7,4 Prozent, wie der Marktforscher David Daoud von IDC U.S. errechnet hat. Ein Renner sind nach wie vor Netbooks, auch Windows 7 hat den Apple-Konkurrenten angeblich hohe Umsätze beschert. HP konnte um 45,1 Prozent, Toshiba sogar um 71,5 Prozent zulegen. Dell, obwohl noch auf dem zweiten Platz, erzielte eine Steigerung um lediglich 5,3 Prozent.

Weltweit zeigt sich ein ähnliches Bild. Hier fällt Apple aber aus den Top 5 heraus, IDC teilt deshalb keine Zahlen für die Mac-Verkäufe mit.

Zeitgleich mit IDC legt auch Gartner seine Statistik vor, die in den USA die gleiche Reihenfolge in den Top 5 zeigt: Apple erreicht hier gar 7,5 Prozent Marktanteil, die Steigerung sehen die Analysten allerdings bei lediglich 23,3 Prozent - durchschnittlich seien die PC-Verkäufe um 26,5 Prozent gestiegen. Insgesamt soll Apple im vierten Quartal 2009 rund 1,5 Millionen Macs verkauft haben.

DigiTimes berichtet, dass Apple im ganzen Jahr 2009 sieben Millionen MacBooks verkauft habe. Seit dem vierten Quartal 2009 habe Apple seine monatliche Bestellung beim Zulieferer Quanta von 300.000 bis 400.000 Geräte auf eine Million erhöht - auch für den sonst eher verkaufsschwachen Januar 2010, was für die baldige Vorstellung neuer MacBooks spreche. Aber das weiß man im Prinzip schon von Intel (wir berichteten). Insgesamt soll Quanta im Januar rund 3,5 Millionen Notebooks ausliefern, einen Engpass gebe es bei DRAM und optischen Laufwerken.

Bild: Tony Austin, "Covent Garden Apple Market". Some rights reserved. Flickr